Die Akkordverbindung basiert auf dem "Bird-Blues", den der Saxophonist Charlie (Bird) Parker entwickelt hat. Die 12-taktige Bluesform wird hierbei durch Akkordsubstitution und den Einsatz von II-V-Ketten stark verändert. Der belgische Harp-Meister Toots Thielemanns (unbedingt anhören!) hat den Charlie-Parker-Blues in den ¾-Takt gebracht, ihn auf 24 Takte verlängert und an zwei Stellen die II-V-Ketten durch eine erste Stufe ergänzt. Zudem hat er ein wunderschönes Thema über diesen Jazzwalzer geschrieben, das in dieser Lektion nicht im Fokus stehen soll. Wir zeigen euch erst einmal, wie ihr den Walzer mit unterschiedlichen Rhythmen spannend begleiten könnt.
Level
Easy peasy
Lektionen
11 Lektionen | min
Lektion 1Vorstellung
Dauer: min
Vorstellung des Kurses "Jazzwalzer".
Lektion 2Alle Akkorde von "Bluesette"
Dauer: min
Lernt das harmonische Gerüst des Stückes "Bluesette" wie eure Westentasche kennen.
Lektion 3¾-Swing Rhythmus 1
Dauer: min
Auf den ersten Blick wirkt dieser Rhythmus wie die Figur "2 gegen 3", aber durch die Verzögerung des Swing kommt der zweite Akkord ein Triolenachtel später. Somit klingt der erste Akkord 5 Triolenachtel, der zweite nur vier. Ich zeige euch genau, wie ihr das auszählen könnt.
Lektion 4¾-Swing Rhythmus 2
Dauer: min
Hier drehen wir die eben gelernte Figur um und spielen die drei Viertel als Akkord mit den Fingern.
Lektion 5¾-Swing Rhythmus 3
Dauer: min
Hier wird der Swing-Groove durch gezupfte Einzel- und Doppeltöne interessant gestaltet.
Lektion 6¾-Swing Rhythmus 4
Dauer: min
Hier werden die Saiten vorbereitend und in time gedämpft. Dazu fallen die Fingerspitzen der Anschlaghand auf die Saiten, sodass ein perkussives Geräusch entsteht. Ich notiere diese Technik mit x.
Lektion 7¾-Swing Rhythmus 5
Dauer: min
Jetzt maskieren wir rhythmisch die Zählzeit 1 des zweiten Taktes dieser Figur mit geräuschvollem Dämpfen. Das bricht angenehm das Dogma der immer wiederkehrenden 1 auf.
Lektion 8¾-Swing Rhythmus 6
Dauer: min
Hier läuft der Bass in Vierteln durch. Gespielt werden diese mit dem Daumen der Anschlagshand. Rhythmisch dagegen läuft eine Akkordbrechung gespielt mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger.
Lektion 9Ghost Notes und Dead Notes
Dauer: min
Um Fluss ins Spiel zu bringen, könnt ihr euch der hier gezeigten Techniken bedienen. Die Dead Note notiere ich auch mit einem x. Sie ist aber kein geräuschvolles Dämpfen mit der Anschlaghand, sondern die Greifhand wird gelockert und die Saite ganz normal angeschlagen.
Lektion 10Melodische Variationen
Dauer: min
Damit die Akkorde nicht so statisch aufeinander folgen, könnt ihr mit melodischen Variationen der Oberstimme Farbe ins Spiel bringen. Zusammen mit den Dead Notes und Ghost Notes entstehen sehr schöne Rhythmen, die euch wie ein Profi klingen lassen!
Lektion 11Harmonische Analyse der Akkordverbindung
Dauer: min
Grämt euch nicht, wenn ihr meine Erklärungen über die Theorie hinter der Akkordverbindung (die ich der Vollständigkeit halber kurz anreiße) noch nicht verstehen könnt. Spielt in diesem Fall einfach die Übungen und lernt intuitiv von dieser umfangreichen Lektion!